Überblick/Geschichte


US Geschichte

 

Eine Geschichte des Papiergelds der USA

 

US Geschichte

 

Währung hat eine lange und berühmte Geschichte in den Vereinigten Staaten. In der frühen Kolonialzeit war Münzgeld knapp. Viele der dreizehn ursprünglichen Kolonien stellten Papiergeld aus, obwohl sie immer noch unter britischer Herrschaft waren. Einer der ersten Emittenten war die Massachusetts Bay Colony, deren Drucke datieren zurück bis 1690. In den meisten Fällen wurde Papierwährung herausgegeben um Truppen für militärische Unternehmungen zu finanzieren.

 

Der Continental Congress liebäugelte auch damit, Papier als Währung zur Finanzierung des Kriegs zu verwenden. Er genehmigte die Verwendung der Kontinental-Währung im Jahre 1775, aber das Experiment misslang da die Druckkosten schnell den Nennwert der Banknoten überstiegen. Es würde weitere 60 Jahre dauern bevor irgendjemand in USA es erneut versuchen sollte.

 

Im Jahr 1836 wurden Hunderte von verschiedenen Banken, die unter ihrer jeweiligen staatlichen Charta arbeiteten, zur Ausgabe von Papierwährung ermächtigt. Insgesamt gaben etwa 1.600 dieser privaten Banken Währungen heraus, was in über 30.000 Variationen im Design resultierte. Es herrschte Verwirrung und das Geld war nur so gut  wie der Ruf des Emittenten. Die Situation verschlimmerte sich.

 

Durch den Bürgerkrieg verhängte die Regierung einen 10% igen Aufschlag auf jede dieser umlaufenden Banknoten. Tatsächlich zwang dieser Zuschlag den Emittenten, alle Banknoten zum Rückkauf einzusammeln oder er war aus dem Geschäft. Die meisten entschieden sich für letzteres und alle noch ausstehenden Banknoten wurden nie eingelöst

 

Der tatsächliche Geburtstag der Papierwährung der Vereinigten Staaten ist der 17. Juli 1861. Ein Kongress-Gesetz zu diesem Datum erlaubte dem Finanzministerium Geld zu drucken und in Umlauf zu bringen als eine Sofortmaßnahme für die Aufwendungen des Bürgerkriegs. Interessant ist, dass alle amerikanischen Währungen ab diesem Zeitpunkt nach wie vor gesetzliche Zahlungsmittel blieben.

 

Die ersten Banknoten waren „Demand Notes“ (Anm.: Zahlungsaufforderungen). Obwohl man zwar allgemein der Auffassung ist, dass sie nur in dem Glauben an den Rückhalt der Regierung herausgegeben wurden, waren sie tatsächlich in Münzen einlösbar. Diese wenig bekannte Tatsache war hilfreich das Vertrauen der Öffentlichkeit in Papiergeld zu bewahren, sogar als eine kritische Knappheit an Münzgeld durch massives Horten während der Kriegsjahre auftrat. Diese Banknoten wurden auf beiden Seiten bedruckt mit der Rückseite ganz in grüner Tinte, womit sie den Namen "Greenbacks" erwarben. Der Name wurde zum Synonym für die US-Währung und wird auch heute noch benutzt.

 

Mit dem Erscheinen der Banknoten oder gesetzlichen Zahlungsmittel der Vereinigten Staaten im Jahr 1862 wurde das „Greenback“ Design fortgesetzt. Diese Banknoten unterschieden sich von den ursprünglich ausgegebenen „Demand Notes“ dadurch, dass die gesetzliche Verpflichtung der Regierung auf der Rückseite gedruckt war. Diese Banknoten, nur abgesichert im guten Glauben und Ansehen der Regierung der Vereinigten Staaten, galten als gesetzliches Zahlungsmittel, das im Wesentlichen jeden zwang, sie als Bezahlung für „alle Schulden, öffentliche und private mit Ausnahme von Zöllen auf Importe und Zinsen auf die Staatsverschuldung“ zu nehmen.

 

Die Bundesregierung begann die Praxis, einige Teile ihrer Papierwährung mit Gold abzusichern erst drei Jahre später im Jahre 1865, was ihren Bürgern mehr Vertrauen in die Papierwährung gab. Diese Gold-Zertifikate blieben in Umlauf bis das „Gesetz über Goldreserven“ (Gold Reserve Act) von Präsident Franklin D. Roosevelt im Jahre 1933 herausgegeben wurde. Der einzige Vorfall  einer Beschlagnahmung von Papierwährung durch die Regierung der Vereinigten Staaten war, als die Bürger alle Gold-Zertifikate in andere Arten von Papierwährung tauschen mussten.

Schließlich regulierte die Regierung der Vereinigten Staaten Papierwährung in einem noch höheren Ausmaß. Das staatliche Zentralbanksystem übernahm im Jahr 1913 die Rolle der nationalen Zentralbank und heute sind ihre Banknoten die einzige Form ausgegebener Währung.

 

Historisch gesehen, ist die weit verbreitete Akzeptanz von Papiergeld durch das amerikanische Volk ein relativ neues Phänomen. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war Papiergeld ein wesentlicher Teil der amerikanischen Wirtschaft, da ein großer Teil davon auf Anfrage durch Gold oder Silber Münzen einlösbar war. Paperwährung wurde ein derart fester Bestandteil des amerikanischen Handels, dass die Regierung 1963 in der Lage war, alle Rückzahlungsforderungen mit wenig oder keinem Protest aus der Öffentlichkeit abzulösen.



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