Überblick/Geschichte


Indien Geschichte

 

Eine Geschichte des indischen Papiergelds

 

Banknoten der Regierung von Indien

Anmerkung: Alle Bilder sind in voller Größe; es kann etwas dauern sie zu laden.

 

Die Idee, Papierwährung durch die Regierung auszugeben, wurde 1859 durch Sir James Wilson, dem für Finanzen verantwortlichen Mitglied im Exekutivrat des Vizekönigs, verkündet. Sie wurde 1861 durch seinen Nachfolger Samuel Laving mit erheblichen Änderungen übernommen, wodurch die Ausgabe von Währungs-Banknoten ziemlich rigide in ihrer Struktur geregelt wurde. Dementsprechend wurde 1861 ein Gesetz genehmigt, welches die Regierung von Indien ermächtigte Banknoten auszugeben. Es sorgte auch dafür, die notwendige Bürokratie für ein wirkungsvolles Funktionieren der Emissionen aufzusetzen, sowie den Umlauf und das Einziehen der Banknoten.

Durch die Bestimmungen dieses Gesetzes, wurden bestimmte „Gesellschaften“ für die Ausgabe der Banknoten gebildet. Diesen Gesellschaften unterstanden Unter-Gesellschaften. Der Posten des Gesellschafts-Beauftragten wurde geschaffen, um die Ausgabe der Banknoten innerhalb der Gesellschaft zu überwachen; und der Oberste Beauftragte der Emission, der an das Finanzmitglied in der Regierung berichtete, sollte im Allgemeinen für die Ausgabe der Banknoten verantwortlich sein. Die Zahl dieser Gesellschaften schwankte während der darauf folgenden Jahre. Zunächst wurden die Banknoten, die in einer bestimmten Gesellschaft ausgeben wurden, nicht in einer anderen Gesellschaft zum Umlauf gegeben, und ihr Einzug war nur in dieser Gesellschaft oder in einem Büro der Unter-Gesellschaft möglich.

 

Die ersten Banknoten die unter dem Gesetz von 1861 ausgegeben wurden, trugen das Portrait der Königin Victoria in der oberen linken Ecke. Die Banknoten wurden in England auf einem mit Wasserzeichen versehenen Papier gedruckt. Das Wasserzeichen enthielt Unterschriften von Lord Canning, dem Vizekönig und von Samuel Laving, dem Finanzmitglied der Regierung. Die bekannten Banknoten wurden durch die Gesellschaft von Kalkutta (mit Unter-Gesellschaften in Allahabad, in Lahore und in Nagpur), von Bombay und von Madras herausgegeben. Diese Banknoten sind extrem selten. Ihre Nennwerte reichen von 10 Rupien, 20 Rupien, 50 Rupien, 100 Rupien, 500 Rupien bis 1.000 Rupien. Sie tragen die Unterschrift des Bevollmächtigten der Emissionsbank. Die Banknoten, die von einer Unter-Gesellschaft ausgegeben wurden, tragen auch einen Sichtvermerk durch den unterstellten Bevollmächtigten.



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