Überblick/Geschichte


Indien Geschichte

 

Eine Geschichte des indischen Papiergelds

 

Banknoten der frühen privaten und halbstaatlichen Banken

 

Das Bankwesen in Indien verdankt seinen Ursprung der frühen Vergangenheit. Aus buddhistischen religiösen Schriften die bis 500 vor Christus zurückreichen geht hervor, dass das Bankwesen als eine kommerzielle Tätigkeit unter den Geschäftsleuten dieser Zeit existierte. Jedoch im Zusammenhang mit Banknoten begann das Bankwesen in Indien als eine Aktivität unter den Europäischen Händlern, hauptsächlich der East India Company im frühen 18. Jahrhundert. In der Provinz von Bengal wurden Privatbanken gegründet. Der Gedanke einer Papierwährung war den europäischen Händlern nicht neu, da sie bereits in ihren eigenen Ländern bestanden. Die erste Bank um das Konzept des Papiergelds umzusetzen, war eine Bank die etwa 1770 n. Chr. in Kalkutta von Gouverneur Warren Hastings gegründet wurde. Von dieser Bank haben jedoch keine Banknoten überlebt.

 

Die nächste Bank die Banknoten ausgab und auf breiterer Basis in Umlauf brachte, war die „Bank of Bengal“. Sie war die erste Bank in Indien, bei der eine Regierung Anteile am Betriebskapital hatte. Infolgedessen wurden ihre Banknoten bis zu einem gewissen Grad zur Bezahlung von Regierungsabgaben akzeptiert. Die früheste bekannte Banknote von dieser Bank trägt das Datum vom 9. September 1812. Die Banknoten dieser Bank wurden später durch „Perkins, Heath & Co.“ in England gedruckt. Sie können in mindestens 10 verschiedenen Arten differenziert werden und wurden in einem weiten Bereich von Nennwerten zwischen 10 Rs (Rupees) bis zu 1.000 Rs herausgegeben. Die Banknoten stellen die personifizierte Abbildung des Handels dar, der auf verschiedenen Handelswaren sitzt. Nach dem Auftreten von Fälschungen wurde im Jahr 1858 das Design der Banknoten vollständig geändert. Das neue Design zeigte in der Mitte die „Britannia“ flankiert durch den „Handel“ und die „Landwirtschaft“. Die kleinen seitlichen Vignetten repräsentieren die konstituierenden Provinzen der Bengal Presidency. Diese enthalten die Landschaft des Hoogly-Flusses, das Assam Nashorn, das Grab von Sher Shah in Bihar und die Palmen der Orissa-Küste.



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